WEIDENRÖSCHENKRAUT (Epilobium parviflorum) - Kraut
Manche krautigen Pflanzen kann man mit einem reinen Gewissen für "männlich" bezeichnen. Das Weidenröschen gehört definitiv zu dieser Kategorie. Es hilft den Herren bei Problemen, die mit Prostata verbunden sind. Andererseits muss man auch sagen, dass es dank Quercetin, Sitosterol und Lektinen auch die Gesundheit von Frauen unterstützt. Es wirkt sich positiv auf die normale Funktion der unteren Harnwege und die Beweglichkeit der Gelenke aus. Und noch ein weiterer Vorteil ist erwähnenswert: Das Weidenröschen hat einen angenehmen Geschmack.
Zusammensetzung
100 % WeidenröschenAUFGUSS UND GESCHMACK
Der Aufguss aus Weidenröschenkraut hat einen milden, leicht krautigen Geschmack mit einem leicht adstringierenden Nachklang, der durch den Gehalt an Gerbstoffen verursacht wird. Der Weidenröschentee ist unaufdringlich und nicht bitter – ein Getränk, das man gerne täglich genießt. Zur geschmacklichen Verfeinerung kann der Aufguss mit einem Spritzer Zitrone, etwas Honig oder einem Stück Ingwer ergänzt werden.
HERKUNFT DES TEES
Das Weidenröschen (Epilobium) ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Es erreicht eine Wuchshöhe von 20–80 cm und besitzt einen aufrechten, nur selten verzweigten, feinhaarigen Stängel. Die Blätter stehen gegenständig, sind länglich bis lanzettlich geformt, auf der Unterseite filzig behaart und weisen fein gezähnte Ränder auf. Die Blüten sind klein, zart rosaviolett, vierzählig und haben einen Durchmesser von 6–9 mm. Sie erscheinen von Juni bis September. Die Frucht des Weidenröschens ist eine schmale Kapsel, die bei Reife aufspringt und Samen mit weißen Haaren freisetzt – diese dienen der Verbreitung durch den Wind.
Die Pflanze wächst bevorzugt an feuchten Standorten, etwa an Bachufern, auf nassen Wiesen oder in Gräben. Sie ist in fast ganz Europa sowie Teilen Asiens verbreitet und wurde auch nach Nordamerika eingeschleppt.
Bekanntheit erlangte dieses unscheinbare Kraut durch die österreichische Kräuterexpertin Maria Treben, die seine Bedeutung für die Männergesundheit – insbesondere im Hinblick auf die normale Prostatafunktion – hervorhob. Seither erfreut sich das Weidenröschen sowohl unter Kräuterfreunden als auch in der Wissenschaft zunehmender Beliebtheit.
Das Weidenröschen ist reich an:
- Flavonoiden (Quercetin, Kaempferol, Myricetin),
- Phytosterolen (Beta-Sitosterol),
- Gerbstoffen (Ellagitannine, Gallotannine),
- Lektinen.
Dank dieser Inhaltsstoffe trägt das Weidenröschen zur normalen Funktion der Prostata, der unteren Harnwege und der Verdauung bei. Es unterstützt außerdem die Gelenkbeweglichkeit, die körpereigene Abwehr und Entspannung.
Beispiel für die Verpackung von Kräutern
Robustes Aluminiumgehäuse mit Reißverschluss, das ein wiederholbares Schließen nach dem Öffnen ermöglicht. Qualitätsverpackung, die den Charakter von Kräutern bewahrt. Die Kräuter sind in der Verpackung immer hermetisch versiegelt, um Feuchtigkeit, Licht und Fremdgerüchen zu widerstehen. Kräuter sind extrem anfällig für diese drei Dinge und haben einen großen Einfluss auf die endgültige Qualität des Krauts und seiner Infusion.
Zubereitung des Tees
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Zubereitung:
- Das Kraut mit heißem Wasser (100 °C) in einem Verhältnis 1 TL auf 250 ml aufgießen.
- Für die Zubereitung des Tees in einer Kanne geben Sie einen Löffel mehr hinzu.
- Nach dem Aufgießen 15 Minuten ziehen lassen und anschließend durchseihen.
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