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Getränke, die Kinder nicht trinken sollten, wie man sie ersetzen kann
Nur wenige Mütter sind sich bewusst, dass Schulkinder täglich mehr Zucker trinken können, als sie selbst den ganzen Tag über essen. Kinder haben eine andere Wahrnehmungsschwelle für Süßes, sodass sie leicht überzuckerte Limonaden trinken. Beispielsweise enthält die beliebte Schokoladenmilch aus dem Laden etwa sechs bis zehn Teelöffel Zucker pro Packung. Das ist mehr als die Weltgesundheitsorganisation für einen ganzen Tag empfiehlt.
Was noch schlimmer ist: Der Körper eines Kindes verarbeitet bestimmte Stoffe schneller als der eines Erwachsenen. Was bei uns Erwachsenen nur minimale Auswirkungen hat, kann bei einem Fünfjährigen zu Unruhe, Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen in der Schule führen.
Koffein finden Sie oft auch dort, wo Sie es nicht erwarten
Viele Eltern glauben, wenn sie ihrem Kind keinen Kaffee geben, besteht keine Gefahr, dass es Koffein zu sich nimmt, doch Koffein versteckt sich auch anderswo. Oft finden wir es in Kakao, einigen Limonaden oder Energy-Drinks für Sportler. Einem dreijährigen Kind reicht etwa eine halbe Dose Cola, um unangenehme Symptome hervorzurufen. Es kann dann unruhig sein, Probleme beim Einschlafen haben und Bauchschmerzen bekommen. Und dann wundern sie sich zu Hause, warum ihr Kleines den ganzen Abend unruhig ist und nicht ins Bett will.
In einigen Ländern gibt es für Kinder vorgeschriebene Koffein-Höchstmengen. In Kanada beispielsweise wird für Kinder im Vorschulalter eine maximale Tagesmenge von 45 Milligramm empfohlen. Dabei enthält eine Dose Coca-Cola Light etwa 46 mg und eine klassische Dose Cola etwa 35 mg Koffein.
Ein Zucker, fünfzig Namen
Die Hersteller von Kindergetränken sind Meister darin, Zucker zu tarnen. Auf dem Etikett finden Sie Glukose-Fruktose-Sirup, Rohrzucker, Fruchtsaftkonzentrat oder Agavensirup, aber das sind alles nur verschiedene Bezeichnungen für dasselbe, nämlich Zucker in verschiedenen Formen. Einige Fruchtgetränke enthalten nur zwei Prozent echte Früchte. Dennoch präsentieren sie sich als gesunde Alternative zu Limonaden.
Selbst hundertprozentiger Fruchtsaft enthält in der Regel etwa zehn Gramm Zucker pro hundert Milliliter, was mit dem Zuckergehalt einer Coca-Cola vergleichbar ist. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Zucker im Saft natürlich enthalten ist. Die Auswirkungen auf die Zähne und den Blutzuckerspiegel von Kindern sind jedoch praktisch dieselben.
Chemische Stoffe in Kindergetränken
Lesen Sie einmal nach, was Ihr Lieblingsgetränk für Kinder enthält. Unter den Inhaltsstoffen finden Sie E102, E129 und E211. Dabei handelt es sich um chemische Stoffe oder Konservierungsmittel. E102 oder Tartrazin ist ein gelber Lebensmittelfarbstoff, der bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Atembeschwerden auslösen kann. In Bezug auf den roten Farbstoff E129 deuten einige Studien auf einen Zusammenhang mit Hyperaktivität hin. Und E211, Natriumbenzoat, wird wiederum mit Reizungen der Atemwege in Verbindung gebracht.
Künstliche Süßstoffe sind keine Lösung
Wenn Eltern sich des Problems mit Zucker bewusst werden, greifen sie oft zu Getränken mit künstlichen Süßstoffen. Light- oder Zero-Versionen versprechen das gleiche Geschmackserlebnis ohne Kalorien. Nur können Aspartam, Sucralose oder Acesulfam für Schulkinder noch problematischer sein als klasischer Zucker. Bei empfindlichen Personen verursachen sie Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder Stimmungsschwankungen. Außerdem verwöhnen künstliche Süßstoffe die Geschmacksknospen. Das Kind gewöhnt sich an den intensiv süßen Geschmack und selbst normalerweise süßes Obst erscheint ihm dann fade.
Außerdem sind nicht alle Kräuter für Kinder geeignet. Einige sind zu stark, andere können mit Medikamenten reagieren oder allergische Reaktionen hervorrufen. Senna ist ein starkes Abführmittel, das den Magen eines Kindes für Wochen durcheinanderbringen kann. Guarana oder Ginseng sind koffeinähnliche Stimulanzien, und Lakritz wirkt in größeren Mengen auf die Hormone.
Sicher sind vor allem Kräuter wie Kamille, Fenchel oder Melissenkraut. Aber auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr. Was Sie hingegen gemeinsam mit Ihren Kindern reichlich genießen können, ist grüner Rooibos mit Goji, der unter anderem für eine normale, gesunde Haut sorgt.
Gesunde Alternativen, die Kinder mögen
Die einfachste Lösung ist normales Wasser. Nur sind die meisten Kinder davon nicht begeistert, vor allem, wenn sie an süße Limonaden gewöhnt sind. Ein guter Anfang ist Wasser mit Geschmack. Ein paar Zitronenscheiben, Minzblätter oder frische Fruchtstücke können Wunder wirken. Eiswürfel mit gefrorenen Beeren ist gerade ein Trend im Internet. Sie sehen toll aus und geben dem Wasser beim Schmelzen einen leichten Geschmack.
Früchtetees für jeden Tag
Natürliche Früchtemischungen schmecken auch ohne Zuckerzusatz süß. Zarte Himbeere enthält getrocknete Fruchtstücke, die für die richtige Süße sorgen. Besonders toll ist, dass diese Teemischung kein Tein enthält, sodass die ganze Familie, auch die Kleinen, sie genießen können. Magisches Obst ist eine weitere beliebte Variante, denn sie schmeckt nicht nur hervorragend, sondern färbt sich auch wunderschön rosa, was besonders kleine Mädchen begeistert.
Sowohl im Sommer als auch im Winter eignet sich Kindertraum, der sowohl kalt als auch warm hervorragend schmeckt. Wenn Sie Ihre Tasse Tee besonders verfeinern möchten, fügen Sie geschnittene Fruchtstücke hinzu, zum Beispiel Erdbeeren und schwarze Johannisbeeren, die in der Mischung Kindertraum enthalten sind.
Rooibos statt klassischem Tee
Rooibos ist leicht süßlich, enthält kein Koffein und reizt den Magen nicht. Sie können ihn auch kleinen Kindern geben, die ihn in der Regel problemlos trinken. Rooibos - Rote Leidenschaft enthält außerdem Himbeerstückchen, wodurch er fruchtig schmeckt und eine schöne Farbe hat. Er zählt zu den beliebtesten Rooibos-Sorten unserer Kunden.
Honeybush ist mit Rooibos verwandt, schmeckt aber von Natur aus nach Honig. Honeybush Superstar enthält außerdem Erdbeeren, Himbeeren und Papaya und ist daher auch ohne Zuckerzusatz fruchtig und süß. Alternativ können Sie auch zu reine Kräutertees wie Kamille, Fenchel oder Zitronenmelisse greifen. Oder setzen Sie auf die Kräutermischung für Kinder, in der auch Ringelblume und Zitronengras enthalten sind.
Von Cola zu Kräutern ohne Protest
Eine plötzliche Umstellung der Trinkgewohnheiten führt meist zu Wutanfällen bei Kindern und einer Rückkehr zu alten Gewohnheiten. Daher ist es besser, solche Änderungen schrittweise vorzunehmen. Sie können beliebte Getränke mit Wasser verdünnen oder mit gesünderen Alternativen mischen. Ihr Kind wird sich allmählich an weniger intensive Aromen gewöhnen.
Wenn Kinder zwischen mehreren gesunden Optionen wählen können, fühlen sie sich verantwortlich und sind bereit, zu experimentieren. „Möchtest du Früchtetee oder Rooibos?“ funktioniert sicherlich besser als ein einfaches „Du musst diesen Tee trinken.“

Machen Sie es lustig
Denken Sie auch daran, dass Kinder ihre Eltern nachahmen. Wenn Sie mit Begeisterung hochwertige Tees trinken und loben, wie gut sie sind, werden Kinder natürlich dasselbe wollen. Sie können nichts falsch machen, wenn Sie ihnen den Tee schmackhaft machen. Verwenden Sie dazu fröhliche Tassen oder originelle Namen wie „Drachenelixier” (roter Früchtetee) oder „Zauberpulver” (grüner Rooibos mit Sanddorn und Guave).
Wann sollte man mit Kräutern bei Babys beginnen?
Für die Kleinsten gelten besondere Regeln. Kräutertees können vorsichtig etwa im sechsten Monat eingeführt werden, aber sicherer ist es, bis zum ersten Geburtstag zu warten. Für Kleinkinder sind nur sehr milden Kräuter geeignet, beispielsweise Kamille mit Fenchel, und zwar immer in geringer Konzentration. Ab einem Jahr schadet auch ein Aufguss aus Ringelblume nicht, der zur normalen Funktion der Leber und der Atemwege beiträgt. Vermeiden Sie hingegen stark aromatische Kräuter wie beispielsweise Rosmarin.
Ein Kind, das sich an den natürlichen Geschmack hochwertiger Getränke gewöhnt, hat eine größere Chance, auch im Erwachsenenalter gesunde Gewohnheiten beizubehalten.